U-Space

High Noon in Hallow's End
5. Sitzung (17.06.2013)

Die TFS Esperance befindet sich im Landeanflug auf die entlegene Agrarkolonie Hallow’s End auf dem Planeten Acantha im gleichnamigen System, wo sie beauftragt wurden, zusammen mit Irrelevant eine ihnen unbekannte Fracht aufzunehmen und zu Lady Elvira nach Port Venice zurückzutransportieren. Auf dem Flugplatz der technologisch rückständigen Western-Kolonie sucht Vitali zunächst einmal die Wechselstube auf, um sich einheimische “Dollar” zu beschaffen. Zacharias folgt ihm dorthin. Joris eilt unterdessen allen voraus in die Stadt, um dort auf Beobachtungsposition zu gehen, während Tucker den mysteriösen Passagier der Crew, Irrelevant, auf die staubige Hauptstraße der archaisch anmutenden Siedlung begleitet. Cree bleibt auf der Esperance zurück.

Alleine mit Irrelevant unterwegs wird Tucker schließlich in einige Details des Auftrags eingeweiht. Es gilt, ein Objekt von einem Ort nahe der Kolonie zu bergen, der sich Morgan Valley nennt. Irrelevant erklärt, dass sie ein Transportmittel benötigen werden, um die Fracht zu transportieren. Aufgrund des relativen Mangels an motorisierten Fahrzeugen entschließt sich Tucker kurzerhand dazu, einen Planwagen mit Pferdegespann zu leihen und bricht alleine mit Irrelevant auf, um die Fracht zu bergen. Der Rest der Crew wird jedoch per Komm benachrichtigt.

Unterdessen begegnen Vitali und Zacharias dem etwa zehnjährigen Cody Jennings, der in der Wechselstube arbeitet und sich sehr begeistert von der Esperance und dem Weltraum überhaupt zeigt. Stolz demonstriert er seine Modellraumschiffe und erklärt, dass es sein sehnlichster Wunsch ist, selbst auch ein Raumpilot zu werden. Man lässt sich dazu überreden, Cody als Schiffsjungen (aus Zacharias’ Perspektive vielmehr Armeerekruten) auf der Esperance anheuern zu lassen. Vitali beteht jedoch darauf, dass sein Vater dem zustimmt, woraufhin Zacharias per Pferd zu dessen Ranch aufbricht, um die Einziehung des Jungen zu melden. Vitali sucht unterdessen den Saloon der Stadt auf – wohin ihm Joris folgt, der seinen Beobachtungsposten nach der Abfahrt des Planwagens mit Tucker und Irrelevant verlassen hat.

Auf der Jennings-Ranch angelangt erklärt Zacharias dem Vater, dass Cody fortan als Rekrut auf der Esperance dienen wird. Der ist jedoch gar nicht begeistert und ein Gefecht bricht aus, dessen weithin hörbare Schusswechsel auch den Sheriff der Kolonie, sowie Vitali und Joris zur Ranch locken. Erst nach einigen Betäubungsschüssen und einem späteren psionischen Einschüchtern durch Joris kann der entschlossene Vater davon abgebracht werden, Cody mit aller Macht auf Acantha zu behalten. Auch gegenüber dem Sheriff bedarf es einiger Einschüchterung und Drohung mit dem mercurianischen Militär, bis dieser den Jungen gehen lässt. Vitali ist nach wie vor sehr unzufrieden damit und weigert sich zunächst, mit dem Raumschiff abzuheben, solange Cody gegen den Willen seines Vaters an Bord ist.

Währenddessen begegnen Tucker und Irrelevant in ihrem Planwagen in der staubigen Prärie außerhalb der Kolonie einer Gruppe von Reitern, die von dem Banditenchef Loco Moralez angeführt werden. Man erfährt, dass eben diese Bande am Zielort Morgan Valley kampiert und dass sich das von Irrelevant gesuchte Objekt wohl in einer Kupfermine befindet. Die Gangster lassen sich jedoch darauf ein, die beiden in ihr Tal und die Mine zu lassen, wenn sie das “schwarze Tor” öffnen können, das sich dort verbirgt und hinter dem Loco irgendwelche hochtechnologischen Artefakte vermutet. Da Irrelevant angibt, das “schwarze Tor” öffnen zu können und sich mit einem einzigen “Objekt” zufrieden zu geben, das dort geborgen werden kann, kommt man fürs Erste ins Geschäft. Die Situation verändert sich ein wenig, als die anderen mit der Esperance den Planwagen und die Reiter einholen, aber man bleibt bei dem ausgehandelten Deal.

In Morgan Valley wird die Esperance geparkt und man findet dort nicht nur zahlreiche Rinder und einige weitere Banditen vor, sondern auch die gesuchte Kupfermine mit dem “schwarzen Tor”. Das entpuppt sich als kreisrunde, schleusenartige Metallvorrichtung, die Irrelevant auch tatsächlich mit etwas Werkzeug und seinem Kommgerät zu knacken vermag. Dahinter eröffnet sich ein staubiger schwarzer Gang, der zweifelsohne künstlich geschaffen wurde – und zwar mit überlegeneren Mitteln als sie den Menschen in Hallow’s End zur Verfügung stehen. Ob die unterirdische Anlage, die die Gruppe noch weiter in die Tiefe führt, terranischen oder außerirdischen Ursprungs ist, bleibt dabei unklar. Im Inneren angekommen steckt Irrelevant sich an eine Art Bedienkonsole an. Außer merkwürdigen milchglasartigen Objekten in den Wänden, die etwa mannshoch sind und in denen sich irgendetwas zu verbergen scheint, ist in dem Raum jedoch nichts weiter zu finden.

Per Komm-Nachrichten hatte Irrelevant mit Tucker einen Plan vereinbart, wie er alle Banditen beseitigen wolle – über die Details lässt er den Techniker jedoch im Unklaren. Dennoch willigt dieser ein, dass die Gruppe sich schleunigst zurückziehen wird, wenn Irrelevant das Signal gibt. Ein Teil der Crew hatte ohnehin schon vor der fremdartigen Anlage gewartet. Das Signal kommt und man zieht sich schnell zum Eingang der Mine zurück – offenbar zurecht, denn schon bald ertönen panische Schreie aus dem Inneren, wenige Schüsse fallen und es dauert nicht lange, bis Irrelevant per Komm durchgibt, die gesamte Crew solle sich in die Esperance zurückziehen und dort auf ihn und die Fracht warten. Der Banditenführer Loco ist der einzige, der es noch lebendig bis zum Mineneingang schafft, wo er kurzerhand von Zacharias erstochen wird. Doch was ihm aus der Tiefe gefolgt kommt ist verstörend. Nur knapp können sich die letzten Crewmitglieder noch zur Esperance retten, bevor eine Vielzahl überdimensionierter, menschengroßer Insekten mit gefährlich anmutenden Gift(?)-Stacheln aus dem Mineneingang strömen und ein Massaker unter den Rindern im Tal anrichten. Offenbar hat Irrelevant diese Killerinsekten auf die Banditen losgelassen. Er selbst taucht auch bald aus den Tiefen auf und schafft ein weiteres dieser milchig-weißen, an dickes Glas erinnernden Objekte zum Schiff: die gesuchte Fracht!

Bestürzt über das Massaker, das die Killerinsekten angerichtet haben, beginnt man damit, die mordlustigen Tiere per Schiffsgeschütz eines nach dem anderen zu jagen und zu erlegen. Danach wird der Mineneingang ebenfalls mit einigen gezielten Schüssen zum Einsturz gebracht. Man hofft inständig, alle der Kreaturen erwischt zu haben, als die Esperance abhebt, um das verfluchte Morgan Valley endlich zu verlassen…

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In Elviras Diensten
4. Sitzung (03.06.2013)

Auf der teilweise gefluteten Piratenstation Port Venice steht die Crew der Esperance in den Startlöchern eines regelarmen Bootsrennens, von dessen Sieg man sich erhofft, die Aufmerksamkeit von Lady Elvira zu gewinnen und so dem Verschwinden von Zed nachgehen zu können. Und tatsächlich: eine Kombination aus Vitalis neugewonnenen Bootsfahrtkenntnissen, hinterhältigen Psi-Tricks und unüberwindbarer Entschlossenheit verhelfen der Gruppe zum Sieg über den Favoriten Pete und die übrigen Teilnehmer. Das Speedboat Bootowitsch verewigt sich in Daves Renntrophäe und die Crew gewinnt den Prototypen eines neuen varunischen Bootsmotors, den sie nach den schweren Schäden aus dem Rennen auch dringend gebrauchen können. Vitali und Tucker genießen eine würdige Siegesfeier und werden tatsächlich von einer Agentin Elviras kontaktiert. Die berüchtigte Herrscherin von Port Venice möchte die Gruppe treffen und so bricht man am Folgetag zu ihrer gut gesicherten Seefestung inmitten der Kanäle der Station auf.

Die Begegnung mit Lady Elvira lässt kaum einen Zweifel daran, dass es sich bei der “Piratenkönigin” von Port Venice um eine wahrhaft finstere Zeitgenossin handelt, deren privates Piranha-Becken längst sprichwörtlich für die Fatalität des Scheiterns derer in ihren Diensten geworden ist. Nichtsdestotrotz erklärt sich die Gruppe bereit, für sie zu arbeiten und einen “Kurierflug” für sie zu leisten – im Gegenzug möchte man nach getaner Arbeit den verschleppten Zed zurück. Elvira versichert, dass dieser noch am Leben ist und sie ihn der Gruppe als Teil ihrer Bezahlung aushändigen wird. Alles was zu tun ist, ist einen “speziellen Freund” Elviras zu einem Zielort zu bringen, dort eine Ladung aufzunehmen und diese sicher und unbeschadet nach Port Venice zurückzufliegen. Doch der Haken an der Sache wird bald offensichtlich…

Während der schweigsame, namenlose, offensichtlich vercyberte und aus mehreren aufgeplatzten Wunden im Gesicht blutende Passagier zunächst einmal vor allem nur merkwürdig wirkt, verdichtet sich dann während des Flugs durch den U-Space zunehmend ein fataler Verdacht: es scheint sich bei dem als Mr. Irrelevant getauften Mitreisenden allem Anschein nach um einen Seeker zu handeln! Oder um irgendwen oder irgendetwas, das mit ihnen zu tun hat. Er sieht zwar deutlich menschlicher aus als jene Seeker, mit denen man bereits zu tun hatte, er spricht auch wie ein Mensch und scheint zumindest teilweise menschliche Bedürfnisse zu haben, je länger man jedoch mit ihm reist, desto mehr verhärten sich die Indizien. Als Joris versucht, ihn psionisch zu überprüfen wird er von dem gleichen, unkontrollierbaren Schwall an Informations-, Bild- und Tonfetzen zurückgehalten, den er früher schon bei den Seekern gespürt hatte. Und eine Überprüfung seiner DNA ergibt einige Parallelen zu dem stark mutierten Gencode des geborgenen Seeker-Leichnams von Sati.

Unter der Last dieser beunruhigenden Gewissheit geht man nun gerade in den Landeanflug auf die entlegenen Agrarkolonie Hallow’s End auf dem Planeten Acantha im gleichnamigen System des Callisto-Sektors. Das ist der Zielort, den der “menschliche Seeker” genannt hat. Die Crew der Esperance ist fest entschlossen, diese ominöse Fracht in ihren Besitz zu bekommen, denn eine direkte Verbindung zu den Seekern scheint auf jeden Fall gegeben…

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Ein Trip nach Port Venice
3. Sitzung (20.05.2013)

Auf dem Planeten Sati im Ila-System ist die Crew der Esperance den mysteriösen Seekern auf der Spur, die gerade einen Teil einer alten terranischen Anlage gesprengt haben. Nun sind drei der fremdartigen Kreaturen in dem zweiten, großen Gebäude verschwunden und die Gruppe befürchtet, dass sie auch dieses sprengen wollen. Deshalb machen sich Kuteschko, Edwards und Freeman auf, das Gebäude zu stürmen, während Joris und die noch immer völlig erschöpfte Cree an Board der Esperance zurück bleiben.

Im Inneren des Gebäudes findet man Indizien dafür, dass es sich bei dieser Anlage um einen alten terranischen Militärstützpunkt der planetaren Streitkräfte von Terra Nova halten muss. Auch zwei uralte terranische Bodenfahrzeuge sind auffindbar. Den Spuren im rußigen Boden zufolge waren die Seeker zuerst bei den Fahrzeugen und sind dann in einem Gang im hinteren Bereich des Gebäudes verschwunden. Man folgt ihnen und schickt die Drohne Murphy voraus, um die Lage auszukundschaften. Murphy berichtet von drei Kreaturen, die in einer Art Generator- oder Versorgungsraum mit irgendetwas beschäftigt sind. Dort eilen die drei Mitglieder des Bodenteams dann auch hin und erhaschen einen ersten nahen Blick auf die Seeker, bei denen es sich tatsächlich um verstörende menschenähnliche Kreaturen handelt, die zu Teilen aus grauem Fleisch und zu anderen Teilen aus Elektronik und metallischen Teilen bestehen.

Ein Gefecht entflammt und während das Bodenteam schießt was das Zeug hält, geben die Seeker keinen einzigen Schmerzenslaut von sich, wenn ihr graues Fleisch von den Projektilen und Energiegeschossen getroffen wird. Die Seeker ihrerseits fahren dunkle Cyberklingen aus und als man sie schon beinahe besiegt hat wendet sich plötzlich das Blatt. Der letzte verbliebene Seeker zieht sich zurück und löst einen Fernzünder aus, der offenbar mehrere bereits hier im Raum und auch in der Garage platzierte Sprengsätze zur Detonation bringt. Wie durch ein Wunder übersteht die Gruppe die Explosionen, doch auch der Seeker kriecht noch erfolgreich aus den Trümmern hervor und kann Edwards schwer verletzen. Im allerletzten Moment erst wird der Seeker von Freeman erschossen. Eilig kehrt das Bodenteam zur Esperance zurück – die erneuten Explosionen haben die Landschaft noch stärker zum Beben gebracht und ein baldiger Vulkanausbruch scheint unausweichlich. Während Freeman den beinahe verbluteten Edwards in Sicherheit trägt kann Kuteschko auch einen der toten(?) Seeker bergen und zur Untersuchung mit an Bord bringen.

So kehrt die Esparance zur Unity Station zurück, wo nicht nur Edwards seine Wunden auskurieren kann und man Bericht erstattet, sondern wo auch der geborgene Seeker und der gefundene terranische Datenträger fertig untersucht werden können. Letzterer birgt eine Videoaufnahme, die offenbar den Angriff eines riesigen, fremdartigen Raumschiffs auf die alte terranische Stadt New York City zeigt. Es steht nun außer Frage, dass die Erde im Jahr 2492 Opfer eines offenbar außerirdischen Angriffs wurde, der wahrscheinlich auch den Zusammenbruch des Sprungtornetzwerks ausgelöst hat. Die von dem Seeker entnommene DNA ist eindeutig menschlich, wenn auch mutiert und es ist fraglich, inwiefern die Kreatur noch zu eigenständigem Denken fähig war. Cree ist sich jedenfalls sicher, dass die groben technischen Implantete ihr unendliche Schmerzen bereitet haben müssen. Die in den Cyberklingen und anderen Implanteten verbaute metallische Legierung kann nicht identifiziert werden.

Nach einigen Tagen Aufenthalt auf der Unity Station bricht die Esperance schließlich zu ihrer nächsten Mission auf. Es gilt, Kontakt zu einem Mann namens Zed auf der Raumstation Port Venice aufzunehmen. Edwards kennt die Station, denn sie liegt in seinem Heimatsystem Melanor und er weiß, dass sie von Lady Elvira beherrscht wird, die in ständigem Konflikt mit den herrschenden Syndikaten auf dem Hauptplaneten Melanors steht und mit Port Venice einen größeren Schmuggler- und Piratenhafen betreibt. Dieser Zed soll auf den Handel mit und die Beschaffung terranischer Relikte spezialisiert sein und viele Verbindungen zu Plünderern unterhalten, er wäre also eine gute Quelle, um mehr über die mysteriösen Seeker herauszufinden. Außerdem könnte die Terra Foundation natürlich immer auch einen Verbündeten gebrauchen, der Zugang zu alter Terra-Tech hat und sich damit auskennt. Außerdem haben auch die auf Sati geretteten Plünderer ausgesagt, die Koordinaten zu den terranischen Ruinen auf dem Planeten im Melanor-System erworben zu haben. Womöglich standen auch sie in Verbindung zu Zed. Alles Anlass genug, diesem Mann einen Besuch abzustatten und herauszufinden, ob und was er über die seltsamen Seeker berichten kann.
Durch den U-Space gelangt man nach Port Venice und dockt an der Station an. Es handelt sich dabei um eine alte Minenstation, die an einen einstmals von Eis bedeckten Asteroiden gebaut worden war. Nach einem Bergwerksunfall wurde ein beachtlicher Teil der Station von Schmelzwasser der Asteroidenoberfläche geflutet und da man keine Möglichkeit hatte, das Wasser abzuleiten, ohne die Stationshülle zu gefährden, hat man sich schlicht mit dem Zustand arrangiert. So liegen also manche Bereiche der Station bis heute unter Wasser und man hat die anderen zu einem weitläufigen Kanalnetzwerk ausgebaut, das nun als Transportweg durch die obere Ebene der Station dient.

Man mietet sich ein Boot und fährt zu einer Bar namens The Dive, die von einem gewissen Dave betrieben wird, der wiederum in Kontakt zur Terra Foundation steht und diese hin und wieder mit Informationen versorgt. Blöderweise haben Edwards und Dave eine gemeinsame Vergangenheit und man muss erst die Wogen glätten, ehe man von Dave erfährt, dass Zed vor kurzem von Elviras Schergen verschleppt wurde. Anlass für die Gruppe, einen außergewöhnlichen Plan zu schmieden, von dem auch innerhalb der Crew nur wenige begeistert sind. Pilot Kuteschko, der das Bootsfahren für sich entdeckt hat, will an dem heutigen, von Dave organisierten Bootsrennen durch die Kanäle der Station teilnehmen in der Hoffnung, dabei eine gute Figur zu machen und von den “Talentscouts” Elviras als Fahrer angeheuert zu werden. Edwards ist der einzige, der wirklich von dem Plan zu begeistern ist und kauft kurzerhand aus den Mitteln der Terra Foundation ein gebrauchtes Speedboat. Es dauert lange, bis auch Freeman und Dr. Venn überzeugt sind, an der brutalen und regelarmen (keine Schusswaffen, nichts Explosives, kein absichtliches Töten) Rennveranstaltung teilzunehmen, insbesondere da plötzlich ein weiterer alter Bekannter von Edwards auftaucht: Pete, der berüchtigste Rennfahrer der ganzen Station, der mit seiner Destroyer schon so manchen Konkurrenten zerlegt hat. Nichtsdestotrotz, der Plan ist gefasst und Kuteschko siegessicher – ganz im Gegensatz zu seinen Gefährten…

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Mission: Sati
2. Sitzung (06.05.2013)

Ihre erste Mission führt die frisch zusammengestellte Crew der Esperance auf den Planeten Sati im Ila-System. Ms. Ahuja hat der Gruppe drei Koordinaten mitgegeben, die zu verschiedenen für die Foundation interessanten Stätten führen. Bei den ersten Koordinaten handelt es sich um die vom Dschungel überwucherten und teilweise versumpften Ruinen einer alten terranischen Stadt. Die Foundation hat dort schon vor Monaten ein Forschungslager errichtet und ein kleines Team von Wissenschaftlern stationiert, die die Überreste der Kolonie erforschen sollten – doch seit etwa einer Woche ist der Kontakt abgebrochen. Deshalb entschloss sich die Gruppe, diese Koordinaten als erstes anzufliegen. Die starken Sonnenwinde und die sehr aktive Ionosphäre Satis stellten sich als weiteres Problem heraus. Nach dem Eintreten in die Atmosphäre des Planeten würde es der Esperance nicht mehr möglich sein, direkten Kontakt zur Unity Station aufzunehmen. Einzig die Forschungsstation am Boden hat eine ausreichend starke Antenne, trotzdem Signale in den Orbit zu entsenden, doch von eben dort meldete sich seit einer Woche keiner mehr.

Im Dschungel gelandet stellt die Crew fest, dass das Forschungscamp offenbar Opfer eines Angriffs wurde. Man findet eine merkwürdige, kreisrunde Landestelle vor, die ein anderes Schiff hinterlassen haben könnte. Außerdem schlägt man sich mit einer dinosaurierartigen Echsenkreatur herum, die das Zeltlager der verschwundenen Wissenschaftler unsicher macht. Schließlich fängt man doch noch einen Funkspruch aus einem nahegelegenen, offenbar erst kürzlich zerstörten Gebäude auf und kann eine verschüttete Wissenschaftlerin bergen, die von dem fremdartigen Angriff erzählen kann. Offenbar ist sie die einzige Überlebende – oder aber die anderen Wissenschaftler wurden von den Angreifern verschleppt. Das Shuttle des Forschungsteams sowie die große Kommunikationsstation sind ebenfalls mutwillig beschädigt worden, Techniker Edwards kann beide jedoch nach einer Weile reparieren und wieder zum Laufen bekommen. So nimmt man also kurzen Kontakt zur Unity Station auf und schickt die gerettete Wissenschaftlerin mit dem Shuttle direkt in den Orbit. Alles was das Forschungsteam an terranischen Artefakten geborgen hatte ist jedoch offenbar von den Angreifern gestohlen oder zerstört worden.
Deshalb bricht man nun zu den zweiten Koordinaten auf, die zu alten, in einem Ozean versunkenen Ruinen führen. Beim Anflug zu der Stelle kann man ein kleineres (See-)Schiff ausmachen, das über den Ruinen treibt. Pilot Kuteschko erprobt die neuartigen Unterwassertriebwerke der Esperance und bringt die Crew direkt in die versunkene Terranerstadt. Dort findet man nicht nur ein U-Boot vor, das an einem bunkerartigen Gebäude angedockt hat, sondern auch ein merkwürdiges, rundes Raumschiff, das an eine tiefschwarze Untertasse erinnert und völlig ohne messbare Signaturen abzustrahlen am Meeresboden liegt. Auch der Versuch, mit Hilfe von Psikraft etwas im Inneren des fremdartigen Schiffs aufzuspüren misslingt und führt zu einem sehr verstörenden Erlebnis für den Psioniker, auf den plötzlich eine ungefilterte Flut an Gedanken-, Bilder- und Tonfetzen einwirken, die kaum zu ertragen und noch weniger sinnvoll zu ordnen sind. Verunsichert und eingeschüchtert zieht sich die Esperance erst einmal zurück und sucht den Kontakt zur Unity Station.

Als man zurückkehrt, sieht man gerade noch, wie das runde, schwarze Schiff mit rasanter Geschwindigkeit an Höhe gewinnt, während das Schiff an der Wasseroberfläche in Seenot geraten ist. Man rettet den Kapitän des Schiffs, der sich als illegaler Plünderer herausstellt und macht sich danach auf, nach dessen Gefährten zu suchen, die per U-Boot in die Tiefe getaucht sind. Dort findet man das U-Boot nur noch zerstört vor und dockt selbst an den unterseeischen Bunker an. Im Inneren der alten terranischen Anlage findet man den lange ersehnten Beweis, dass es sich beim Planeten Sati tatsächlich um die alte terranische Kolonie Terra Nova handelt – die allererste menschliche Kolonie außerhalb des Sol-Systems. Außerdem kann man einen alten terranischen Datenträger sicherstellen, der Techniker Edwards für eine ganze Weile beschäftigen wird. Von den anderen Plünderern kann man nur noch zwei lebendig bergen – die Besatzung des schwarzen Raumschiffs hat Teile des Bunkers gesprengt und was die Überlebenden zu berichten haben ist grausig: Es soll sich bei den Fremden und Kreaturen halb Mensch, halb Maschine handeln, die unter den Plünderern als Seeker bekannt sind. Auch Cree hatte bereits ähnliche Vermutungen gehabt. Doch hielt bislang eigentlich jeder diese fremdartigen Wesen, die angeblich im ganzen Universum durch alte terranische Ruinen streifen und dort offenbar unermüdlich nach irgendetwas suchen sollen für eine alberne Plündererlegende. Man sperrt die geretteten Plünderer auf der Esperance ein und plant, sie bei der nächsten Gelegenheit den varunischen Behörden zu überstellen.

Nachdem diese Seeker einem offenbar erneut zuvor gekommen sind will man nun schnell die dritten Koordinaten prüfen: eine alte terranische Anlage in einer geologisch sehr aktiven Vulkanlandschaft. Und tatsächlich, als man die Stelle anfliegt, kann man schon das schwarze, untertassenförmige Seeker-Schiff ausmachen, das am Berghang bei den Ruinen gelandet ist. Man entschließt sich kurzerhand, das fremde Schiff mit dem Geschützturm der Esperance zu zerstören – was auch gelingt. Die Besatzung treibt sich aber offenbar schon in den terranischen Ruinen herum. Eine Untersuchung des Schiffswracks ergibt, dass es offenbar aus einer seltsamen, grauen, organischen Masse besteht, die mit elektronischen Bauteilen vernetzt ist. Ein erneuter Versuch, psionisch etwas herauszufinden, schlägt fehl und Cree bricht unter den Nebenwirkungen zusammen. Währenddessen fliegt das erste große Gebäude der terranischen Anlage in die Luft – offenbar gesprengt von den Seekern. Die Detonation scheint die sensible, vulkanisch aktive Landschaft weiter aufgebracht zu haben – immer wieder bebt die Erde und man beobachtet, dass drei Kreaturen bereits das zweite und letzte große Gebäude betreten. Zeit, einzugreifen und sich den Seekern zu stellen, wenn man noch irgendetwas an Terra-Tech retten will!

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Der Aufbruch der Esperance
1. Sitzung (22.04.2013)

(In der ersten Hälfte der Session wurden Charaktere gebaut, daher fiel das eigentliche Spiel eher kurz aus.)

Auf einer Raumfähre zwischen dem bewohnten Mond Chandra im von der Sternenrepublik Varuna kontrollierten System Ila und der Unity Station, dem Hauptquartier der Terra Foundation, treffen die Spielercharaktere erstmals aufeinander. Es stellt sich heraus, dass sie alle auf dem Weg sind, als neue Agenten der Foundation zu arbeiten. Auf der imposanten und hochmodernen Station angekommen, werden die neuen Agenten von Erin Ahuja, der persönlichen Sekretärin des Stiftungsgründers Cyrus Khan in Empfang genommen und genießen eine ausführliche Besichtigungstour ihrer neuen Einsatzzentrale. Hundehalter Kuteschko ist besonders über die haustierfreundliche Grünanlage der Station erfreut. Nach dem langen Rundgang über die verschiedensten Etagen der Raumstation präsentiert Ms. Ahuja der Gruppe das eigens für sie zusammengestellte Raumschiff, die Esperance, ein stark modifizertes und hochgerüstetes Schiff der varunischen Delhi-Klasse, das neben einem besonders leistungsfähigen U-Space-Antrieb auch mit netten Sonderfeatures wie dem Prototyp eines auch unter Wasser tauglichen Schiffsantriebs ausgestattet ist. Bevor die Gruppe jedoch in ihrem neuen Vehikel aufbricht wird sie noch kurz vom Vorsitzenden und Gründer der Foundation höchstpersönlich empfangen und willkommen geheißen. Mr. Khan entpuppt sich dabei als sehr skurriler Charakter, der ein besonderes Faible für Lemuren hat, die mit ihm zu Dutzenden auf seiner Stationsetage leben und bisweilen die gesamte Unity Station unsicher machen.

Danach erhält die Gruppe endlich ihre erste Mission, die sie nicht sonderlich weit weg, nämlich direkt auf den Planeten Sati, den die Unity Station auf ihrer Laufbahn umkreist, entsendet. Auf Sati gibt es Überreste einer alten und längst untergegangenen terranischen Kolonie, die man erst seit der Erforschung und Besiedelung des Systems durch die Republik Varuna wiederentdeckt hat. Inzwischen sind sogar einige Theorien aufgekommen, dass es sich beim Ila-System um eines jener alten Systeme handeln könnte, das im Netzwerk der Sternentore in unmittelbarer Nähe zum Sol-System der alten Erde gelegen haben könnte. Damit wird auch klar, waurm Cyrus Khan ausgerechnet dieses System und den Orbit dieses Planeten für die Errichtung seiner Unity Station ausgewählt hat. Während bereits mehrere Forschungsteams der Terra Foundation daran gearbeitet haben, die zum Teil heute unter Wasser oder in dichtem Dschungel verborgen liegenden Ruinen zu erkunden, haben jüngere Scans noch drei besonders interessante Stätten aufgespürt, die leider nur schwer zugänglich sind. Mit der unter anderem unterwassertauglichen Esperance sollte die Erforschung dieser Ruinen jedoch kein größeres Problem darstellen. Die Foundation erhofft sich, vielleicht alte Datenfragmente bergen zu können, die mehr Aufschluss über den Kataklysmus des Jahres 2492 geben können. Wenn Ila tatsächlich ein der Erde nahegelegenes System gewesen ist, könnte hier vielleicht mehr an Informationen über den rätselhaften Angriff angekommen sein, als im Rest des Universums, ehe die Sternentore zusammenbrachen. Und so bricht die frisch zusammengestellte Crew der Esperance auf zu ihrer ersten Mission…

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