U-Space

Mission: Sati

2. Sitzung (06.05.2013)

Ihre erste Mission führt die frisch zusammengestellte Crew der Esperance auf den Planeten Sati im Ila-System. Ms. Ahuja hat der Gruppe drei Koordinaten mitgegeben, die zu verschiedenen für die Foundation interessanten Stätten führen. Bei den ersten Koordinaten handelt es sich um die vom Dschungel überwucherten und teilweise versumpften Ruinen einer alten terranischen Stadt. Die Foundation hat dort schon vor Monaten ein Forschungslager errichtet und ein kleines Team von Wissenschaftlern stationiert, die die Überreste der Kolonie erforschen sollten – doch seit etwa einer Woche ist der Kontakt abgebrochen. Deshalb entschloss sich die Gruppe, diese Koordinaten als erstes anzufliegen. Die starken Sonnenwinde und die sehr aktive Ionosphäre Satis stellten sich als weiteres Problem heraus. Nach dem Eintreten in die Atmosphäre des Planeten würde es der Esperance nicht mehr möglich sein, direkten Kontakt zur Unity Station aufzunehmen. Einzig die Forschungsstation am Boden hat eine ausreichend starke Antenne, trotzdem Signale in den Orbit zu entsenden, doch von eben dort meldete sich seit einer Woche keiner mehr.

Im Dschungel gelandet stellt die Crew fest, dass das Forschungscamp offenbar Opfer eines Angriffs wurde. Man findet eine merkwürdige, kreisrunde Landestelle vor, die ein anderes Schiff hinterlassen haben könnte. Außerdem schlägt man sich mit einer dinosaurierartigen Echsenkreatur herum, die das Zeltlager der verschwundenen Wissenschaftler unsicher macht. Schließlich fängt man doch noch einen Funkspruch aus einem nahegelegenen, offenbar erst kürzlich zerstörten Gebäude auf und kann eine verschüttete Wissenschaftlerin bergen, die von dem fremdartigen Angriff erzählen kann. Offenbar ist sie die einzige Überlebende – oder aber die anderen Wissenschaftler wurden von den Angreifern verschleppt. Das Shuttle des Forschungsteams sowie die große Kommunikationsstation sind ebenfalls mutwillig beschädigt worden, Techniker Edwards kann beide jedoch nach einer Weile reparieren und wieder zum Laufen bekommen. So nimmt man also kurzen Kontakt zur Unity Station auf und schickt die gerettete Wissenschaftlerin mit dem Shuttle direkt in den Orbit. Alles was das Forschungsteam an terranischen Artefakten geborgen hatte ist jedoch offenbar von den Angreifern gestohlen oder zerstört worden.
Deshalb bricht man nun zu den zweiten Koordinaten auf, die zu alten, in einem Ozean versunkenen Ruinen führen. Beim Anflug zu der Stelle kann man ein kleineres (See-)Schiff ausmachen, das über den Ruinen treibt. Pilot Kuteschko erprobt die neuartigen Unterwassertriebwerke der Esperance und bringt die Crew direkt in die versunkene Terranerstadt. Dort findet man nicht nur ein U-Boot vor, das an einem bunkerartigen Gebäude angedockt hat, sondern auch ein merkwürdiges, rundes Raumschiff, das an eine tiefschwarze Untertasse erinnert und völlig ohne messbare Signaturen abzustrahlen am Meeresboden liegt. Auch der Versuch, mit Hilfe von Psikraft etwas im Inneren des fremdartigen Schiffs aufzuspüren misslingt und führt zu einem sehr verstörenden Erlebnis für den Psioniker, auf den plötzlich eine ungefilterte Flut an Gedanken-, Bilder- und Tonfetzen einwirken, die kaum zu ertragen und noch weniger sinnvoll zu ordnen sind. Verunsichert und eingeschüchtert zieht sich die Esperance erst einmal zurück und sucht den Kontakt zur Unity Station.

Als man zurückkehrt, sieht man gerade noch, wie das runde, schwarze Schiff mit rasanter Geschwindigkeit an Höhe gewinnt, während das Schiff an der Wasseroberfläche in Seenot geraten ist. Man rettet den Kapitän des Schiffs, der sich als illegaler Plünderer herausstellt und macht sich danach auf, nach dessen Gefährten zu suchen, die per U-Boot in die Tiefe getaucht sind. Dort findet man das U-Boot nur noch zerstört vor und dockt selbst an den unterseeischen Bunker an. Im Inneren der alten terranischen Anlage findet man den lange ersehnten Beweis, dass es sich beim Planeten Sati tatsächlich um die alte terranische Kolonie Terra Nova handelt – die allererste menschliche Kolonie außerhalb des Sol-Systems. Außerdem kann man einen alten terranischen Datenträger sicherstellen, der Techniker Edwards für eine ganze Weile beschäftigen wird. Von den anderen Plünderern kann man nur noch zwei lebendig bergen – die Besatzung des schwarzen Raumschiffs hat Teile des Bunkers gesprengt und was die Überlebenden zu berichten haben ist grausig: Es soll sich bei den Fremden und Kreaturen halb Mensch, halb Maschine handeln, die unter den Plünderern als Seeker bekannt sind. Auch Cree hatte bereits ähnliche Vermutungen gehabt. Doch hielt bislang eigentlich jeder diese fremdartigen Wesen, die angeblich im ganzen Universum durch alte terranische Ruinen streifen und dort offenbar unermüdlich nach irgendetwas suchen sollen für eine alberne Plündererlegende. Man sperrt die geretteten Plünderer auf der Esperance ein und plant, sie bei der nächsten Gelegenheit den varunischen Behörden zu überstellen.

Nachdem diese Seeker einem offenbar erneut zuvor gekommen sind will man nun schnell die dritten Koordinaten prüfen: eine alte terranische Anlage in einer geologisch sehr aktiven Vulkanlandschaft. Und tatsächlich, als man die Stelle anfliegt, kann man schon das schwarze, untertassenförmige Seeker-Schiff ausmachen, das am Berghang bei den Ruinen gelandet ist. Man entschließt sich kurzerhand, das fremde Schiff mit dem Geschützturm der Esperance zu zerstören – was auch gelingt. Die Besatzung treibt sich aber offenbar schon in den terranischen Ruinen herum. Eine Untersuchung des Schiffswracks ergibt, dass es offenbar aus einer seltsamen, grauen, organischen Masse besteht, die mit elektronischen Bauteilen vernetzt ist. Ein erneuter Versuch, psionisch etwas herauszufinden, schlägt fehl und Cree bricht unter den Nebenwirkungen zusammen. Währenddessen fliegt das erste große Gebäude der terranischen Anlage in die Luft – offenbar gesprengt von den Seekern. Die Detonation scheint die sensible, vulkanisch aktive Landschaft weiter aufgebracht zu haben – immer wieder bebt die Erde und man beobachtet, dass drei Kreaturen bereits das zweite und letzte große Gebäude betreten. Zeit, einzugreifen und sich den Seekern zu stellen, wenn man noch irgendetwas an Terra-Tech retten will!

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Andi_SL

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